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Feuerwehr Kannawurf – auf uns können Sie zählen

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Fotos vom Spinneball 2012

Gute Nachrichten für alle die schon sehnsüchtig auf die Fotos warten…

Wir sind fleißig am bearbeiten und aussortieren, es dauert nur etwas, ca. 300 Fotos auszuwerten und zu herzurichten …

Aber hier schon mal ein Artikel aus der Thüringer Allgemeine:

Feuerwehr Kannawurf würdigt mit 6. Spinneball ihre Frauen
Trubel auf dem 6. Spinneball: etwas Abseits bereiten sich Jens Berghof, Thomas Cyperski und Sandro Knauf (v.l.) auf ihre Auftritte als Schlaffe Schläuche und Schlawiner vor. Foto: W.-D. Bose

Trubel auf dem 6. Spinneball: etwas Abseits bereiten sich Jens Berghof, Thomas Cyperski und Sandro Knauf (v.l.) auf ihre Auftritte als Schlaffe Schläuche und Schlawiner vor. Foto: W.-D. Bose

Der Feuerwehrverein hatte weder Aufwand noch Mühen gescheut, um den Damen des rund 850-Seelen-Ortes am Sonnabend eine zünftige Frauentagsfeier zu bieten. Selbst so populäre Sängerinnen wie Andrea Berg und Helene Fischer traten auf – allerdings gedoubelt von Lutz Wagner und Jochen Felgentreff.

Kannawurf. Bereits zum 6. Mal organisiert der Feuerwehrverein Kannawurf mit Hilfe von Sponsoren den Spinneball. „Zum einen wollten wir das kulturelle Leben im Ort bereichern und zum anderen um den 8. März herum eine Frauentagsfeier organisieren“, erzählt Vereinsvorsitzender Sandro Knauf.

So wurde 2006 eine ganz alte Tradition des Ortes wieder aufgegriffen: Früher trafen sich die Frauen immer beim Herstellen von Daunenbetten zum Federschließen. „Dabei sollen sie den einen oder anderen Blödsinn erzählt haben. Da hieß es im Dorf immer: Die spinnen wieder. Daher die Ableitung Spinneball“, begründet der Vorsitzende des Feuerwehrvereins.

Den gibt es in Kannawurf seit dem 1. Mai 2001, die Feuerwehr selbst ist viel älter: Sie existiert bereits seit 1877. Konkret am 16. Juni feiert der ganze Ort das 135-jährige Jubiläum der FFw.

Wie so viele freiwilligen Feuerwehren wird auch die in Kannawurf von Nachwuchssorgen geplagt. „Dabei ist unsere Jugendwehr sehr aktiv“, sagt Sandro Knauf, der auch noch Ortsbrandmeister ist und als Rettungssanitäter beim DRK in Sömmerda arbeitet. Die Jugendwehr besteht aus zwölf Mitgliedern. Die elf Jungs sind im Alter von 6 bis 10 Jahren, das Mädchen zählt schon 13.

Vier Pokale und eine Oper für die Jüngsten.

„Bei drei Wettbewerben über die Hindernisbahn haben sie im vorigen Jahr immerhin vier Pokale geholt“, ist Silvetta Rasemann – seit fast drei Jahren die Leiterin – stolz auf ihre Jugendwehr. Ein „ganz großer Erfolg“ war auch die Aufführung der Kinderoper vor 130 Besuchern im letzten Jahr, erzählt sie. „Gemeinsam mit den Erwachsenen vom Berliner Theaterring haben die Kinder die Oper eine Woche lang in den Ferien einstudiert.“ Das Stück basiert auf einer Sage über das weiße Ross vom Schloss in Kannawurf. „Bis 16/17 Jahre bleiben die jungen Leute bei uns, dann sind sie aus dem Ort weg“, bedauert Knauf. Die Feuerwehrrente helfe bislang auch nicht. Sie läuft erst seit Anfang 2010, seitdem zahlt die Kommune einige Euro pro Jahr und Mitglied in einen „Topf“ ein. Das Geld gibt es erst dann, wenn der Feuerwehrmann oder die -frau in Rente geht, eine Dienstzeit von mindestens zehn Jahren und in jedem Jahr 40 Ausbildungsstunden nachweisen kann. 22 Leute, darunter 4 Frauen, zählt derzeit die Einsatzabteilung der örtlichen Feuerwehr.

Das vorige Jahr verlief recht ruhig. Da mussten sie nur fünf Mal ausrücken – zu einem Ödlandbrand und vier Hilfe-Einsätzen wie Ölbinden. Normalerweise kommen die Freiwilligen von Kannawurf auf 10 bis 12 Einsätze pro Jahr. Der wohl schlimmste war 2010 der schwere Verkehrsunfall auf der B 86 zwischen Kindelbrück und Kannawurf mit zwei Personen, eine verstarb damals.

Sorgen bereiten den Feuerwehrleuten ihre beiden Gerätehäuser. „Die haben noch tiefsten DDR-Standard und könnten eine Modernisierung dringend gebrauchen.“ Deren Umsetzung aber wegen der Finanzlage der Gemeinde unwahrscheinlich ist. „In Eigenleistung haben unsere Kameraden eine Toilettenanlage eingebaut und die Heizung neu gemacht.“ Dafür ist die Kfz-Technik neu.

Dann schaut Sandro Knauf auf die Uhr, sein Auftritt als „Schlawiner“ naht. Bevor dann auch der Karneval-Verein in Aktion tritt und das ´“schönste“ Ballkleid prämiert wird.
Wolf-Dieter Bose / 12.03.12 / TA

Euer Feuerwehr Verein Kannawurf

Kategorie: Allgemein
  • Wilfried Bauer sagt:

    Es freut mich immer zu hören, daß in der alten Heimat etwas los ist. Ich bin zwar leider nicht in der Lage öfter dabei zu sein, bleibe aber im Herzen immer ein Kannawurfer und damit in Gedanken bei Euch.

    Wilfried Bauer
    Gebürtiger Kannawurfer
    Jetzt wohnhaft in Oberheldrungen